WeihnachtenChristmas

Liebe Freunde,

Wir wünschen Euch und Eueren Familien ein ruhiges und besinnliche Weihnachtsfest und alles erdenklich gute für einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.

Kurz noch eine Information und eine kleine Bitte.
Unser Abreise wird sich noch etwas verzögern, da wir die Gelegenheit nutzen und unsere Reisekasse, nach den ganzen Neuanschaffungen, wieder etwas aufzubessern. Michaela ist bereits in Graubünden und arbeitet über die Wintersaison in der Schweiz.

Wir haben keine Adressen mehr von Euch!!!
Da auch unser Laptop wo wir Euere Adressen gespeichert hatten, zur Diebesbeute gehörte, bitten wir Euch nun alle, uns Eure Post- und emailadresse und alle anderen wichtigen Dinge welche wir über Euch wissen sollten nocheinmal mitzuteilen. Macht auch bitte andere darauf aufmerksam, die vielleicht im Moment nicht grad in unsere Homepage reinschauen aber ihr wisst, dass dies auch Freunde von uns sind. Sendet uns Eure Angaben über die email Adresse Mark-Meissner@t-online.de

Viele Grüße
Michaela & Raimund
Dear friends,
We wish all of you and your families a wonderful and peaceful christmas and all your wishes for 2006 shall come true.

A short information from us:
We will continue our journey a bit later. Michaela is already in Graubünden/ Switzerland to work there for the winterseason.

We don`t have your adress anymore!!!
With the stolen Laptop all our addresses are gone. So please be so kind to send us your postal- and email address information once more with all important details which we should know about you. Please inform as well all others, from which you know they are our friends but maybe are not checking in the moment our website. Send the information onto following email address:
Mark-Meissner@t-online.de

Lot’s of Greetings from

Michaela & Raimund

Route: Finnland: Besuch in Oulainen ? Karelien ? Saimaa-Seengebiet – HelsinkiRoute: Finland: Visit in Oulainen ? Karelia ? Saimaa-Lake area – Helsinki

HEL Nur noch ein paar Kilometer bis Oulainen. Ein kleiner Ort, mit ca. 8000 Einwohner, mitten in Finnland. 830 Kilometer sind es zur Eismeerküste im Norden und 550 Kilometer bis nach Helsinki im Süden.
Kanturinkatu Nr. 9, wir sind da. Matti, Liisas Papa, winkt schon von weitem. Wir haben uns ja schon Monate im Voraus bei Elsa und Matti angesagt. Nun hat es endlich geklappt. Eigentlich wollte auch Liisa extra aus München zu ihren Eltern kommen, aber auf Grund der Ferienzeit werden Kollegen mit Kinder bei der Urlaubplanung bevorzugt und sie bekam nicht frei. Außer Elsa und Matti warteten auch noch einige Pakete von unserer Oma, Eltern und Geschwister mit solch leckeren Inhalten wie Geräucherten, Bayrisches Leberkäs-Pfandl, Käsekrainer und hausgemachte Erdbeermarmelade auf uns. Wir sind aber eigentlich noch nicht am verhungern; ihr erinnert euch, daß wir in unseren letzen Reisebericht geschrieben haben ? seit Tagen gibt es nur Schwammerl?. Aber nun kommt wieder etwas Abwechslung in unseren Speiseplan. Nochmals vielen Dank, wir haben uns wirklich riesig gefreut. Unter anderem war auch das langersehnte neue Objektiv für meine Spiegelreflexkamera dabei, da mein altes bei einem Sturz bei einer Wanderung auf den Lofoten in mehrere Einzelteile zu Bruch ging.

Zur Verständigung bewegen wir uns mehr mit Händen und Füssen, als mit dem Mundwerk. Wir sprechen kein Finnisch und Elsa und Matti sprechen kein Deutsch oder Englisch. Bisher hatten wir es ja einigermaßen leicht, denn beim langsam Sprechen und beim zweiten Mal hinschauen erkennt man im Norwegischen und Schwedischen was gemeint ist. Die meisten Wörter klingen im Deutschen ähnlich und außerdem sprechen viele Norweger und Schweden Englisch. Aber beim Finnischen hat man nicht die geringste Chance. Das kann so nicht weiter gehen. Matti und Raimund fahren gemeinsam zur nächsten Buchhandlung und holen ein dickes Wörterbuch ?Suomi ? Saksa? (finnisch ? deutsch). Die Verständigung klappt nun so halbwegs. Später kommt noch der Pfarrer hinzu, der ebenfalls Matti heißt, und fungiert uns als Dolmetscher. Der Finne, der unser Alter haben dürfte, wurde in Tansania geboren und lebte eine Zeit lang mit seinen Eltern in Äthiopien. Er spricht fließend Englisch.

Matti, Liisa's Papa und Michaela

Matti, Liisa's Papa und Michaela

Das Heiligtum der Finnen, wie sollte es anders sein, ist die Sauna. So haben die meisten Häuser ihre eigene Sauna. Die Sauna hat hier eine andere Bedeutung als in Deutschland. Es ist der Ausdruck des finnischen Lebensgefühles. Es ist ein Ort für Gespräche und der Geselligkeit. Man sagt sogar, so mancher geschäftlicher Vertragsabschluß wurde erfolgreich in der Sauna getroffen. Die Tradition der Sauna reicht weit zurück und kein Finne käme auf die Idee, Regeln aufzustellen. Es ist egal wie lange man geht, wie hoch die Temperatur sein soll oder nach welchen Abständen man eine Ruhepause einlegen soll. Es gibt nur eine Regel und die lautet ? Jedem das was ihm gefällt. Es kommt auch schon mal vor, dass eine gesellige Schwitzgemeinschaft Würstchen auf dem Saunaofen grillt und Bier trinkt. Matti weiht uns in die Tradition des Saunakultes ein. So fahren wir am Nachmittag mit ihm in den Wald, schneiden Birkenzweige ab und binden diese ebenfalls mit einem Birkenzweig zu einer Birkenrute zusammen. Beim Saunagang am Abend schlagen wir uns dann damit auf den Rücken und die Oberschenkel damit sich die Poren der Haut zum Schwitzen besser öffnen.

Matti bereitet das Elchfleisch vor

Matti bereitet das Elchfleisch vor

Nächste Hürde. Gottesdienst am Sonntagmorgen. Während Matti das Sonntagsessen vorbereitet, besuchen wir mit Elsa den evangelischen Sonntagsgottesdienst der im allgemeinen ähnlich gestaltet wird wie bei uns zuhause. Wieder zurück, steigt uns der Duft des angebratenen Elchfleisches schon an der Haustüre in die Nasen. Es gibt Elchgeschnetzeltes, dazu Kartoffelpüree und Preiselbeeren. Zum Nachtisch gibt es eine Heidelbeer-Himmbeer-Erdbeer-Suppe. Es kommt nur frisches auf den Tisch, eben alles was der eigene Garten oder die umliegenden Wälder den Jahreszeiten entsprechend hergeben. Selbst die Kartoffeln sind aus Elsa und Mattis eigenem Garten. Da genügend Heidelbeeren wachsen, gibt es natürlich jeden Tag frischen Heidelbeersaft zu den Mahlzeiten. Elsa erzählt uns, dass sie über 100 Liter Heidelbeeren jedes Jahr sammeln und einmachen. 2003 hatten sie sogar ein Rekordjahr und ernteten über 160 Liter. Was im Hause Jussinniemi praktisch ist und wir noch in keinem Privathaushalt zuvor gesehen haben, ist der begehbare Kühlschrank. Hier lagern all die ganzen Schätze.
Im Moment ist Walderntezeit. Aus sämtlichen Waldwegen kommen Finnen welche gekonnt ihre Fahrräder mit übervollen weißen Plastikeimern balancieren. Das typische Merkmal in der Saison: tiefblaueFinger.

... auch wir waren in den Waeldern unterwegs

... auch wir waren in den Waeldern unterwegs

Auch die Supermarktregale in welchen normalerweise Unmengen von Zucker lagern, sind derzeit oft leer. Überall werden jetzt Waldfrüchte eingemacht. Der Winter ist lang und bis zur nächsten Ernte vergeht noch viel Zeit.

... Elsa und Michaela beim Heidelbeerpfluecken

... Elsa und Michaela beim Heidelbeerpfluecken

Matti bringt uns die Technik des Paddelns bei. Wir fahren zum Piipsjärvi (See bei Oulainen) setzen das Kanu ein und los geht?s mit dem Paddeln. Jeder dreht zuvor noch ein paar Runden mit Matti bevor dieser uns unserem Schicksal überlässt.

... Matti und Michaela auf dem Piipsjaervi

... Matti und Michaela auf dem Piipsjaervi

Wir sollen den See überqueren und Matti holt uns auf der gegenüberliegenden Seite mit dem Auto wieder ab. Das war unsere Feuertaufe. Morgen fahren wir dann im Fluss. Ich hatte vor ein paar Jahren schon mal mit Amann Reinhard im Schwarzen Regen ( Bayrischen Wald ) Kanuerfahrung gesammelt oder er mit mir. Wir waren damals aber mehr unter als auf dem Wasser unterwegs. Na ja, die alte Geschichte lassen wir lieber. Vor ein paar Wochen sagte ein Schwede zu uns ? Ein guter Indianer paddelt lautlos, das Eintauchen des Paddels ins Wasser sollte geräuschlos erfolgen?. Aber bis dahin müssten wir noch viele viele Stunden paddeln. Jedoch sind uns bisher auch noch keine Indianer in Skandinavien begegnet (noch nicht !!!). Einen Tag später bringt uns Matti samt Kanu zu Pfarrer Matti. Pfarrer Matti ist für uns kein Unbekannter mehr, er diente uns als Dolmetscher bei unserer Ankunft bei Elsa und Matti. Pfarrer Matti und seine Familie leben am Pyhäjoki. Pyhä heißt auf Finnisch heilig und Joki, Fluss. Also am Heiligen Fluss. Die Bootsanlegestelle ist direkt auf seinem Grundstück. Es bläst ein heftiger Wind flussaufwärts, sodass dieser die Strömung des Flusses ausgleicht und unser Kanu fast bewegungslos im Wasser liegt. Wir paddeln bis wir hinter dem Schilf außer Sichtweite sind und lassen uns dann einfach vom Fluss treiben. Zurück am Bootssteg, empfängt uns Ruth, Pfarrer Mattis Frau, und bittet uns zum Kaffeetisch. Anschließend werden wir noch durch das Haus geführt, welches sie erst vor ein paar Jahren erworben haben. Davor waren sie Elsa und Mattis Nachbarn.

... Michaela, Pfarrer Matti, Elsa und Ruth am Kaffeetisch

... Michaela, Pfarrer Matti, Elsa und Ruth am Kaffeetisch

Ruth, eine Pfarrerstochter, erzählt uns, dass sie eigentlich nie einen Pfarrer heiraten wollte. Aber meist kommt es dann anders. Nun wohnen sie mit ihrer vierköpfigen Rasselbande (drei Töchter, einen Sohn) auf diesem idyllischen Fleckchen Erde. Ruths Großvater war bereits in der gleichen Gemeinde Pfarrer und wie sie erst vor kurzem erforschten stand sein Wohnhaus nur wenige Meter von ihrem heutigen Haus entfernt. Am Spätnachmittag fahren Matti und ich noch zur Kollektive und helfen Pfarrer Matti beim Umschlichten der Kleidersäcke, die die Pfarrgemeinde gesammelt hat und welche später in der 3.Welt Verwendung finden.

... Pfarrer Matti mit Familie

... Pfarrer Matti mit Familie

Vor zwei Jahren waren Elsa und Matti bei Liisa in München auf Besuch. Bei einem Ausflug zum Kloster Andechs bestellten sie sich Schweinebraten mit Knödel. Michaela, die ebenfalls auf diesem Ausflug mit war, erinnert sich, dass den beiden der Schweinebraten sehr gut schmeckte. So war die Idee geboren, dass ich bei unserem Besuch – als Mitbringsel sozusagen – für Elsa und Matti diese urbayrische Spezialität machen könnte, da ich zuhause auch immer für den Braten zuständig war. So kommt es dann auch.
Nur wie bekommen wir die Knödel bzw. den Knödelteig nach Finnland. In Finnland gibt es keinen Knödelteig. Also gibt es zwei Möglichkeiten. Mit der Post schicken lassen, wobei die Gefahr besteht, dass der Knödelteig die Reise nicht übersteht und sauer ankommt. Die zweite Möglichkeit, einen Knödelteig vor Ort machen. Dies ist aber sehr aufwendig und außerdem hatte ich zuvor noch nie einen Knödelteig selbst gemacht. Sicherheitshalber entscheiden wir uns für beide Varianten. Meine Mutter schickt uns frischen Knödelteig und gleichzeitig schreibt sie mir per E-Mail wie man richtigen Knödelteig anmacht. Zum Glück ist der Knödelteig noch frisch, als er ankommt. Der Rest ist Routine.

Fast eine Woche lang haben uns Elsa und Matti beherbergt. Morgen setzen wir unsere Reise fort und fahren in den äußersten Osten Finnland, nach Karelien weiter. Heute ist jedoch nochmals Sauna-Abend angesagt. Am Morgen nach dem gemeinsamen Frühstück verabschieden wir uns dann. Matti geht noch mal in den Garten und bereitet ein weiteres ?Kehrpaket? für uns: frische Kartoffeln und Zwiebel.
Die nächsten Zeilen sind für Elsa und Matti:

? Mieluummin Elsa ja Matti, olemne viihtyneet täällä oikein hyvin.Oikein
paljon kiitoksia kaikesta.Toivottavasti tapaamme pain uudestaan?.

Wir haben bereits die dritte Augustwoche und die Sommerferien sind zu Ende. Seit einigen Tagen ist wieder Hochbetrieb an den Schulen.
Auf dem riesigen Areal des Campingplatzes stehen wir alleine. Die Atmosphäre ist schon fast gespenstisch. Einige Campingplätze haben sogar schon geschlossen. Es scheint auch die Natur hat den Sommer schon abgehakt. Die Tage werden kürzer und abends ist es erheblich kühler. Am Morgen sind meist die Innenscheiben unseres Buses mit Kondenswasser beschlagen und die Sonne hat ihre Mühe den Nebel über die Seen aufzulösen.

... Abendhimmel am Puruvesi

... Abendhimmel am Puruvesi

Weiter geht es nach Süden. Wir folgen dem Verlauf der finnisch-russischen Grenze bevor wir in das Saimaa- Seengebiet kommen. Die Landschaft besteht aus einem Wirrwarr von Seen, Seenbuchten, Inseln und Halbinseln.

... an der russischen Grenze

... an der russischen Grenze

Das Ganze ist von unzähligen Wäldern umrahmt. In diesem Labyrinth von Wäldern und Seen, verlieren wir den Überblick, wo der eine See anfängt und der andere aufhört.

... Seen-Labyrinth in Finnlands Suedosten, mehr Wasser als Land

... Seen-Labyrinth in Finnlands Suedosten, mehr Wasser als Land

Der Weg führt uns weiter über eine Landzunge mitten durch einen See. Urplötzlich hört die Straße auf und mündet im Wasser. Von Weiten sehen wir eine kleine Fähre auf uns zukommen. Mit dieser setzen wir auf die gegenüberliegende Insel über. Der Fährmann wohnt direkt an der Anlegestelle und wartet den ganzen Tag auf eine handvoll Autos um diese dann zur 500 m entfernten Insel überzusetzen. Und das täglich von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Wir finden einen wunderschönen Platz auf der Insel, am Waldrand gelegen mit Feuerstelle und Blick über den See. Auch die Waldgeister meinen es gut mit uns. Ringsum ist der Waldboden gesegnet mit Pilzen und Beeren. Ein Platz für die nächsten Tage.

... Nachtlager am Saimaa

... Nachtlager am Saimaa

Langsam nehmen wir Abschied von Finnland. Mit unseren Gedanken sind wir schon öfters mal in unserem nächsten Reiseland. Aber noch ist es nicht so weit. Vor uns liegen noch zweihundertfünfzig Kilometer bis Helsinki, wo wir von Pävi, einer Freundin von Liisa, am Abend eingeladen sind.
In Loviisa, einen kleinen Ort an der Südküste gehen wir noch mal auf den Markt. Und dann, es ist kaum zu Glauben, sehen wir doch noch einen Indianer in Skandinavien. Aber ob dieser die lautlose Kunst des Paddelns beherrscht, dass lassen wir mal dahingestellt.

... ein Indianer in Skandinavien

... ein Indianer in Skandinavien

Am Abend treffen wir bei Pävi ein. Wieder werden unsere Gaumen verwöhnt. Es gibt Quiche mit Rentierschinken-Füllung. Lecker! Lecker! Pevi räumt ihr Schlafzimmer für uns und schläft in der Küche, damit wir wieder mal in einem richtigen Bett schlafen können. Liebe Pävi ? Paljon kiitoksia!? Leider müssen wir das kuschelige Bett schon um 5.30 Uhr wieder verlassen um rechtzeitig am Pier im Helsinkier Westhafen zu sein, damit wir das Fährschiff nach Tallinn in Estland nicht verpassen.
Das Fährschiff verlässt pünktlich um 8.00 Uhr den Hafen.

Mit Wehmut schauen wir ein letztes Mal zurück. Trotz der Mückenplage waren es drei herrliche und erlebnisreiche Monate in Skandinavien. Unvergesslich wird uns immer die Schönheit der Natur bleiben und vor allem die Herzlichkeit der Menschen die hier leben!

Das nächste Mal melden wir uns aus den drei Baltenstaaten Estland, Litauen und Lettland, die sich vor 14 Jahren aus dem Völkergefängnis Sowjetunion befreit haben. Mal sehen was sich seitdem getan hat.

Bis Bald!

Michaela und RaimundJust a few more kilometres till Oulainen. A small town, with about 8000 inhabitants, in the middle of Finland. 830 km up to the Arctic Ocean Coastline and 550 km till Helsinki which is in the south.
We arrive Kanturinkatu No 9. Matti, Lissas dad, already awaits us. We did plan our visit to their house already a few month ago. Now we are here. Originally it was planned that Liisa would come as well, while we are here, but due to holidays in Bavaria, where families with children have the right beforehand for vacation it was not possible. Apart from Elsa and Matti, a few parcels already awaits us from grandma, parents and brothers and sisters. Lots of goodies are in it, from smoked ham over Levercheese and homemade strawberry jam. Certainly we are not starving at all, you remember that we wrote in our last diary ?since days we eat mushrooms from the forest? but it is always nice to have some delicacies from home for a change. In one of the parcels my new camera lens is in, which unfortunately broke on a hiking tour on the Lofot islands
The communication is more with hand and feet, than with our mouth. We do not speak Finnish and Elsa and Matti are not speaking German or English. In Norway and Sweden it was quiet easy for us. The words are very often similar to German and when people spoke slowly it was working out quiet well. But not with the finish language, no chance at all. Well this situation can´t go on like that. Raimund and Matti are going into town to purchase a dictionary ?Suomi ? Saksa? (Finnish ? German) Now our conversations are going better. Later on Matti, the priest of Oulainen is visiting us and he is our translator. Matti, he is about our age, was born in Tansania and lived with his parents for a while in Ethiopia. He speaks fluent English.
See picture in German version: Matti and Michaela
The sanctuary of all finish people is the sauna. Most of the houses have their own one. The importance of a sauna is different then in Germany. It is so to say the expression for Finish lifestyle. It is a place for communication and parties. It is said, that a lot of important business is done in a sauna. The tradition of having a sauna is most probably as old as the Finish people and nobody would have the idea of putting rules onto that tradition. It doesn´t matter, how long somebody is staying in the sauna, how hot the temperature should be, or how long you should do a rest in between having a sauna. The only rule Finnish have is: Enjoy! It even happens sometimes when a group is having a sauna they grill sausages on the sauna oven or drink beer. Matti explains us all about having a sauna. In the afternoon we go into the forest to cut some birch branches which are bind together with another birch branch. In the evening when we having a sauna we punch each other with that branches onto our backsides and legs to open the pore.
See picture in German version: Matti, cooks the elk
Next hurdle. Mass on Sunday morning. While Matti is preparing the Sunday meal, we visit with Elsa the protestant mass which is about the same then in Germany. Back home again we can already smell the elk meat. There will be for lunch minced elk with mashed potatoes and cranberries. As a dessert we have blueberry-raspberry-strawberry soup. All what comes on the table is fresh, either from the garden or the nearby forests, just like the things are in season. Even the potatoes are from Elsas and Mattis own garden. Since now is blueberry season, there is always fresh blueberry juice with our meals. Elsa tells us that they are collecting every year more the 100 Liters of blueberries. 2003 they even had a record year with over 160 Liters of blueberries. Here it comes quiet handy that in the house of the Jussinniemis is a huge fridge where one even can walk inside (like in the gastronomic). Nowhere else we have seen such a fridge in a private household. All the of the harvest of the garden and forest is in here.
In the moment there is harvest in all the forests. You can see the Finnish people spreading out on all the little roads out of the forests. They try to find balance on their bike since they have buckets full with blueberries. The typical sign of this season are deep blue fingers.
See picture in German version: ? even we were going into the forests
In all the supermarkets where one can normally find lots of sugar, the shelves are at this time of the year nearly empty. In all the finish houses people preserve the forest fruits. The winter is long in this part of Europe and to the next harvest it is quiet a while to go.
See picture in German version: Elsa and Michaela are picking blueberries
Matti show us the technique of paddling. We are going to the Piipsjärvi (Lake near Oulainen) set in the canoe and off we go. Both of us are first doing a few rounds with Matti and then he just let us go.
See picture in German version: Matti and Michaela on the Piipsjärvi
Matti says, we should cross the lake and he picks us up with the car on the other side of the lake. That was our baptizing before we paddle tomorrow on the river. A few years ago I did go by canoe with a friend of mine, Amann Reinhard, in the river ?Schwarzer Regen? (Bavarian Forest). Well I have to say we did go more under water then over the water, but this is an old story. A few weeks ago a Swedish told us: A good Indian paddles soundless, when you put the paddle into the water there should be no sound at all.? But till we have reached this point we should do many more paddling. Till now we anyway haven´t seen any Indians in Scandinavia (not till now!) The next day Matti brings us together with the canoe to priest Matti. Priest Matti is for us not a stranger anymore since he helped us in being a translator Priest Matti and his family are living at the Pyhäjoki. Pyhä means holy and joki is river. To the holy river. The mooring is next to Mattis house. There is a strong wind blowing so that the bit of current of the river is holding our canoe more or less move less onto it. We paddle through the reed out of sight of the house and let us flow on the river. Back to the mooring, Ruth, the wife of priest Matti receives us and invites us for coffee. After coffee we are showed round the house which they bought just a few years ago. Before that time they were neighbours to Elsa and Matti
See picture in German version: Michaela, priest Matti, Elsa and Ruth at the coffee table
Ruth, who is the daughter of a priest, tells us, that she actually never wanted to marry a priest. But lots of times future has other plans for us then we would like to have for ourselves. Now they live with their 4 kids (three daughters and a son) on this wonderful idyllic place. The grandfather of Ruth used to be already the priest in this town and they found out that he even used to live just a few meters away where they are living now. Late in the afternoon Matti and myself are driving to the collective and help priest Matti with the shifting of some cloth bags, which are collected in the parish and later go to the 3. World countries.
See picture in German version: priest Matti with family
Two years ago Elsa and Matti did visit Liisa in Munich. At a trip to Andechs they were ordering pork with dumplings. Michaela remembered, that Elsa and Matti liked it a lot. So the idea was born, that I should prepare for them this Bavarian speciality so to say as an souvenir. It should be me who prepares it, since at our home in Germany it was as well always me, who was in charge for the Bavarian dishes. Now we have a problem. How do we get the dumplings from Germany to Finland, since here we definitely can´t buy dumpling dough. We have two possibilities, either we let us send the dough from Germany and hope it is still fresh when arriving or we do the dough by ourselves, but this is the more difficult way, since it takes a long time and I never did it before. To make sure after all that we will have dumplings at all, we ask my mum to send the dough and as well the recipe of how to make dumplings. For our luck the dumpling dough which was send came in ?good health?.

One week we have been guests in Elsa and Mattis home. Tomorrow we want to go further on to the East of Finland, Karelia. Today in the evening we have once more sauna.
Next morning after having breakfast together it is time to say goodbye. Matti once more goes to the garden and makes us another care package: Fresh onions and potatoes.
The next lines are just for Elsa and Matti

? Mieluummin Elsa ja Matti, olemne viihtyneet täällä oikein hyvin.Oikein
paljon kiitoksia kaikesta.Toivottavasti tapaamme pain uudestaan?.

It is already the third week of August and the Summer vacation in Finland are over. School has started this week.
On the big campground we are totally alone. The atmosphere is really strange. Even the nature seems to already have said good bye to summer time. The days are getting shorter and in the evening it is really getting cold. In the morning the windows of our bus are covered by condensed water and the sun has problems to eat the mist above the lakes away.
See picture in German version: Evening sky at the Puruvesi
We are going further south. We follow the border between Finland and Russia for quiet a while till we come to the Saimaa Lake district. The landscape is criss crossed by lakes, islands and peninsulas.
See picture in German version: at the Russian border
The whole landscape is surrounded by endless forests. In this maze we loose track where a lake ends and where a lake starts.
See picture in German version: Lake maze in Southeast Finland, more water then land
The way leads us further over a spit of land through a lake. Suddenly the street ends at the water. But we can see already in a distance on the other side of the island a small ferry boat which brings the few cars over to the island. The ferryman lives next to the ferry and his duty is from 6 am till 10 pm every day. We find a wonderful place next to the beach, surrounded by trees and there we make a small campfire. The nature is with us, all over we find berries and mushrooms. That?s a place to be for a few days
See picture in German version: Nightcamp at Saimaa
Slowly but surely we say good bye to Finland. With our thoughts we are sometimes already in our next countries to come. But a bit of time we still have. There are still 250 km to go to Helsinki, where we are invited from Pävi, a friend of Liisa and our guide in Helsinki as we have been here a few weeks ago with my parents. In Loviisa, a small village at the south coast we walk over an open market. And there, quiet unbelievable, we see an Indian in Scandinavia. If he knows about the quiet paddling, we are not quiet sure about that?!
See picture in German version: an Indian in Scandinavia
In the evening we are at Pävis place. Again we get a terrific meal. Quiche with a filling of reindeer ham. Delicious! Pävi wants us to sleep in her bedroom that we at least would once in a while have a real bed. She herself sleeps in the kitchen. Dear Pävi: ? Paljon kiitoksia!? Unfortunately we have to go out of this comfortable bed already at 5.30 am, to make sure we are in time for our ferry to Tallinn in Estland. The ferry leaves exactly at 8am from the West harbour in Helsinki
See picture in German version
With melancholy we look back a last time. Even with all the mosquito?s it have been a wonderful three month in Scandinavia. We will never forget the beauty of this countries but even more we will always remember about the warm-hearted people leaving here!

The next time we will tell you more about the three Baltic states Estonia, Latvia and Lettland, which have been liberated themselves 14 years ago from the nation prison Sowjetunion.
Have a good time in the meanwhile!

Michaela und Raimund

Route: Norwegisches Lappland – Eismeerküste – Finnisches LapplandRoute: Norwegian Lapland – Arctic Ocean Coast – Finish Lapland

Wir sind noch immer in Lappland unterwegs, welches sich über Norwegen, Schweden, Finnland und der russischen Kola-Halbinsel ausdehnt.
Wir fahren von Norwegen nach Schweden, von Schweden nach Finnland, von Finnland wieder nach Norwegen und das alles innerhalb drei Tagen. Hier im Norden der drei Länder verlaufen die Grenzlinien richtiggehend im Zickzack, so dass wir oft gar nicht mehr wissen wo wir gerade sind.

... Samenfrau

... Samenfrau

Nur an den größeren Straßen findet man Schilder mit der Aufschrift „Staatsgrenze“. Schlagbäume mit Grenzkontrollen gibt es hier schon lange nicht mehr. Das Fahren nach Straßenkarten haben wir auch schon längst aufgegeben. Die Ortsschilder sind zweisprachig ausgeschildert (samisch und norwegisch/ schwedisch oder finnisch) und in den Stra?enkarten steht dann meist eine dritte Variante. Wir fahren an kleinen Ansammlungen von Hätten und Holzhäusern vorbei. Die Bezeichnung „Dörfer“ wäre etwas übertrieben. Meist tragen sie für uns so exotisch klingende Namen wie Aissaroaivi oder Beaivvasgieddi.

... bei Aissaroaivi

... bei Aissaroaivi

Von jetzt an haben wir allen Respekt für die Menschen welche hier umringt von hunderten Kilometern Wäldern leben. Seit einer Woche sind wir wieder mitten in diesen „Wäldern“ zurück. Zuerst dachten wir noch: Oh wie wunderschön und tausend Plätze um wild zu campen. Kein Mensch weit und breit. Kein Wunder, denn bei der Größe des Landes verschwinden auch die paar tausend Touristen ohne Probleme in dieser Wildnis. Wir suchen uns ein schönes lauschiges Plätzchen aber fünf Minuten spÄter machen wir uns in Windeseile wieder auf die Socken. Was ist passiert? Ich bin beim Pinkeln. Sorry, gehe sonst nicht so ins Detail, aber hier ist es wichtig und während dieser paar Sekunden stechen mich drei Mücken am Allerwertesten und ein Dutzend anderer versuchen in meinem Gesicht zu landen. So was hab ich noch nicht erlebt. Ich kann mich noch nicht mal erinnern, dass es in Thailand so schlimm war, bis auf die Abende, aber doch nicht am helllichten Tag!! Jetzt weiß ich was man meint, wenn man sagt, das Landesinnere von Skandinavien gehört einer blutsaugenden Bestie. Trotz allem müssen wir uns einen anderen Platz in diesem „Wald“ suchen, denn bis zur Küste sind es noch ein paar hundert Kilometer. Und was jetzt folgt ist der absolute Hammer. Wir haben alles verschlossen, unser VW-Bus ist ja auch mit Mückengitter ausgestattet, aber dieses ist bei der Menge anscheinend nicht mehr dicht. Anfangs erschlagen wir sie noch, dann haben wir einfach keinen Nerv mehr dazu. Am nächsten Morgen wachen wir mit mindestens 40 Mücken zusammen auf. Die „Leichen“ vom Vortag kleben teilweise noch immer an den Fensterscheiben, zur Abschreckung. Hat aber nichts bewirkt. Wie der Blitz verlassen wir den Ort und fahren solange bis uns wieder ein bisschen mehr Wind um die Nase weht, den die kleinen Biester wohl nicht so richtig schützen. Im nächstgrößeren Ort kaufen wir ein zusätzliches Mückengitter und ein paar Meter Klettverschluss. Kein Wunder dass es diese Materialien in Hülle und Fülle gibt. Die Einheimischen mögen die Biester bestimmt auch nicht. Selbst die Rentiere suchen im Sommer die Nähe des Meeres und stellen sich zum Schutz vor den Mücken in den Wind am Strand.

... Mueckenfreie Zone

... Mueckenfreie Zone


Witzig ist aber, dass wenn du dich mit anderen Touristen ?ber die M?cken unterh?ltst, tut jeder so obercool und sagt ?Na ja daran gew?hnt man sich?. Entweder die haben sich lediglich an der K?ste aufgehalten oder die wollen einfach nur cool r?berkommen. Denn komischerweise haben gerade die ?Obercoolen? eine Art Lepra, oder sind es wohl aufgekratzte M?ckenstiche?

... die Muecken koennen uns den Spass nicht verderben

... die Muecken koennen uns den Spass nicht verderben

In Alta kommen wir wieder auf die E 6, dem Karawanenweg der Nordkapfahrer und reihen uns in den Konvoi der Wohnmobilisten ein, von denen in den Sommermonaten x-tausende aus ganz Europa das Nordkap besuchen. F?r das Betreten dieses ? n?rdlichsten Felsens Europas? verlangen die Norweger Eintritt. Uns kommt es gar nicht in den Sinn diese ?Pilgerst?tte? aufzusuchen und sparen uns somit (Eintrittgelder u. Mautgeb?hren f?r den Meerestunnel zum Nordkap) ?ber 80 EURO. In Skaidi biegen wir links in Richtung Hammerfest ab. Kurz vorm Ortseingang steht ein Model eines riesigen Eisb?rs mit dem Hinweis ?Hammerfest, die n?rdlichste Stadt der Welt?. In Hammerfest, eine nicht gerade sch?ne Stadt, verweilen wir nur kurz. Erw?hnenswert ist aber, dass man ?berall und jederzeit mit Rentieren rechnen muss. Selbst vor L?den, Tankstellen und nicht selten blockieren sie den Berufsverkehr.

... Hammerfest

... Hammerfest

Bei Kvalsund finden wir einen Standplatz mit wunderbarem Blick ?ber den Fjord , wo wir einige Tage bleiben um vor allem unseren M?ckenschutz auszubauen. Wir ziehen weiter durch die subarktische Landschaft der Nordkinn-Halbinsel an deren zerkl?fteten K?sten ein paar Fischerd?rfer liegen. Zuvor geht es noch stundenlang durch karge, graue Steinw?ste, die ihren eigenen Reiz hat. Kein Baum, kein gr?n, nichts. Erst beim genauen Betrachten des Gesteins erkennen wir, mit welcher Sch?nheit die Natur ihre Kunstwerke ausstattet. Flechten !!! In allen erdenklichen Farben, Mustern und Gr??en.

Flechten ...

Flechten ...

... in allen erdenklichen Farben, Mustern und Groessen

... in allen erdenklichen Farben, Mustern und Groessen

Kurz vor Mitternacht, in einer weiteren ?nachtlosen? Nacht, erreichen wir Mehamn, dass direkt am Sorfjorden liegt. Ein schmuckloses Fischerdorf, von dessen Baustil es hier im Norden viele gibt. Wer in Nordnorwegen Ortschaften oder alte Geb?ude mit einem Baustil vor 1940 sucht, wird nicht allzu viele finden. Als russische und norwegische Truppen im Herbst 1944 die deutsche Besatzungsmacht aus Nordnorwegen verdr?ngten, fiel fast die gesamte Besiedelung w?hrend des deutschen R?ckzuges der ?Politik der verbrannten Erde? zum Opfer. Bis auf wenige Orte wurde alles nieder gebrannt.
Nochmals f?hrt uns die Stra?e 20 Kilometer nach Norden bis Slettnes tyr, wo bei 71? 05? 33?? N der n?rdlichste Festlandleuchtturm der Welt steht. Er befindet sich 550 Kilometer n?rdlich des Polarkreises und auf dem gleichen Breitengrad wie die Nordspitze Alaskas. Wir stehen direkt an der K?ste, dick eingeh?llt in unseren Anoraks und beobachten die Sonne wie sie am Horizont des Eismeeres entlang wandert. Kurz nachdem sich Wolken vor die Sonne schieben, frischt der Wind wieder auf. Der Tag ist bereits einige Stunden alt. Wir ziehen uns zur?ck in unsere warmen Betten und fallen schnell in den Tiefschlaf bis uns die Hitze der Sonne wieder weckt. Es ist bereits Mittag.

71? 05? 33?? N Leuchtturm von Slettnes

71? 05? 33?? N Leuchtturm von Slettnes

Im Osten von Slettness tyr liegt die Varanger ?Halbinsel mit dem Ort Berlevag. Luftlinie zwischen diesen beiden Orten, welche nur das Meer trennt sind es lediglich 45 Kilometer. Mit dem Auto jedoch m?ssen wir wieder zur?ck nach Tana Bru und quer ?ber die Varanger -Halbinsel fahren und das w?ren ca. 350 Kilometer. Bei diesen Stra?en w?rden wir 1 1/2 Tage brauchen. Zeit haben wir ja mehr als genug. Die zweite M?glichkeit w?re die Passage mit dem Hurtigruten-Postschiff, das jeden Abend um 20.00 Uhr in Mehamn ablegt und nordw?rts Richtung Berlevag f?hrt. Die ?berfahrt dauert ca. 2 1/2 Stunden. Wir rechnen uns aus welche Variante uns billiger kommen w?rde. Der Dieselverbrauch oder das Schiffticket? Da wir nicht mehr genug Diesel im Tank haben um nach Tana Bru zu kommen, m?ssen wir zuerst einmal tanken. Hier gibt es zwei Tankstellen. Die eine ist momentan defekt und die andere ?ffnet ?wahrscheinlich? erst am Montag wieder. Somit wird uns die Entscheidung abgenommen. Wir setzen heute Abend noch nach Berlevag ?ber. Schaumkronen bilden sich auf der Wasseroberfl?che. Man spricht unter Seeleuten von ?Rough sea? (Rauhe See)! Der Nebel ist so dick, dass wir die K?ste ( 1 km Entfernung) nicht sehen k?nnen. Das Wetter bessert sich auch am darauffolgenden Tag nicht. Die Standheizung l?uft den ganzen Tag. Jetzt kommt auch unser ?Mobiles VW-Bus-Kino? wieder mal zum Einsatz welches wir uns speziell f?r solche Tage eingerichtet haben (Filme auf DVD`s im Laptop abspielen). Am n?chsten Tag ist alles wie weggeblasen. Ein herrlich warmer Sommertag.

... Berlevag

... Berlevag

Die ausgesetzte K?stenstra?e f?hrt uns durch eine wilde und bizarre Fjordlandschaft, gepr?gt von Erosion, gespalteten Felsen und Klippen. Dann im Kontrast sanfte Buchten mit wei?en Sandstr?nden, die es von der Sch?nheit her jederzeit mit tropischen Str?nden aufnehmen k?nnen. In vielen Buchten an der Eismeerk?ste entlang treffen wir auf ?Geisterd?rfer?. Seit die neue Stra?e hierher fertig ist, verlassen immer mehr Bewohner diese unwirtliche Region.

Eismeerstrand

Eismeerstrand

Nun geht?s in den ?stlichen Teil der Varanger-Halbinsel. Wir fahren auf der E 75, die in Vardoe endet (der Beginn der Europastra?e 75 ist ?brigens auf Kreta). Vardoe liegt auf einer Insel und ist durch einen 2,9 Kilometer langen unterseeischen Tunnel mit dem Festland verbunden. An seiner tiefsten Stelle misst er 88 Meter unter der Meeresoberfl?che. In Vardoe leben derzeit noch ca. 320 Einwohner. Auch hier ziehen immer mehr Menschen aus der Region weg. Als die Regierung 2001 ank?ndigte, sie wolle den Flughafen und die Seefunkstation dicht machen, setzten sich die Einwohner von Vardoe zur Wehr. Es g?be keine Flugambulanz mehr. Die n?chste Klinik ist f?nf Fahrstunden mit dem Auto entfernt. Der Stadtrat trat geschlossen zur?ck und ?bergab aus Protest seine Gesch?fte der Regierung im 2500 Kilometer entfernten Oslo. Aus dem ganzen Lande reisten Fernsehteams an. Erschrocken schickte der Regierungschef einen Staatssekret?r nach Vardoe. Die Politiker aus dem S?den hielten die Seefunkstation mit dem Namen ? Vardoe Radio? f?r einen lokalen Musiksender. Flughafen und Seefunkstation durften bleiben und zus?tzlich verschaffte die Regierung den ?Rebellen? 30 neue Arbeitspl?tze. Eine Abteilung der nationalen Arbeitsaufsichtsbeh?rden wurde in das kleine Fischerdorf verlegt. Wir lassen uns von Mauri mit einem kleinen Boot vom Vardoer Hafen zur nahe gelegenen Vogelinsel Hornoya bringen und vereinbaren mit ihm, dass er uns in ca. 4 Stunden wieder abholt. Der L?rm der 120 000 V?gelpaare ist schon von weitem zu h?ren. Sobald wir die F??e auf das Eiland setzen, schl?gt uns ein scharfer Geruch entgegen. Wir passieren den ersten H?gel und schon ist uns klar was die Ursache dieses Gestankes ist. Meterhohe T?rme von Exkrementen. Die mitgebrachte Brotzeit lassen wir im Rucksack. Wir versp?ren den ganzen Nachmittag keinen Appetit. Der Weg f?hrt quer um den Vogelfelsen herum und dann zum Leuchtturm hinauf. Die V?gel fliegen in geringen Abst?nden ?ber unsere K?pfe hinweg. Immer wieder ziehen wir diese erschrocken ein.
Tausende von V?geln starten und landen gleichzeitig an oder aus der Felsenwand ohne miteinander zu kollidieren.

... ah so geht das, kleiner Papageientaucher in der Flugschule

... ah so geht das, kleiner Papageientaucher in der Flugschule

Verschiedenste Arten von V?gel bewohnen die Vogelinsel. Neben Kormoranen, Trottellummen und mehreren M?wenarten, stellen die Papageientaucher das Gro?heer auf der Insel. Ihre lustigen Bewegungen und ihr gro?er bunter Schnabel geben ihnen ein clownhaftes Aussehen. Ja sie sind sogar ausgezeichnete Fotomodels. Wenn ein Papageientaucher merkt, dass er fotografiert wird, dann stellt er sich erst recht in Pose. So kommt es uns zumindest vor. Die machen das wirklich profihaft.

... Mahlzeit

... Mahlzeit

Einige Teile der Insel sind bis August gesperrt, da jetzt Brutzeit ist. Deshalb bewegen wir uns nur auf den markierten Wegen. Und nun passiert es. Wir hofften beide, dass es nicht eintreten w?rde. Raimund geht voraus und wird urpl?tzlich seitlich von einer M?we attackiert. Die M?we dreht, kommt zur?ck, stellt Ihre ??ffnung? quer zu Raimunds Haupt und dr?ckt zielgenau ab. Volltreffer !!! ?ber die Glatze, ins Genick und den ganzen Pullover runter l?uft eine unglaublich stinkende Fl?ssigkeit. Das war Ma?arbeit. Besser kann ein Kampfpilot mit seiner hochmodernen Elektronik seine Rakete auch nicht im Ziel platzieren. Das war noch nicht alles. Die M?we kommt erneut zur?ck und attackiert nun uns beide mit ihrem spitzen Schnabel. Wir treten sofort den R?ckzug an und bringen uns in Sicherheit. Aus der Ferne sehen wir nun mit dem Fernglas, was wir vorher nicht wussten. Ihr Junges ist auf den Weg zum Leuchtturm gelandet und kam pl?tzlich nicht mehr weg. Sie wollte das Kleine nur sch?tzen. Von weiten sehen wir Mauri mit dem Boot schon kommen und machen uns unverz?glich auf den Weg zum Landesteg. Den Abend verbringen wir mit Reinigungsarbeiten an K?rper und Kleidung. Alles wird gr?ndlichst gewaschen .Eine kleine Stra?e f?hrt uns nochmals ca. 40 Kilometer weiter nordw?rts in das verlassene Fischerdorf Hamningberg wo die Stra?e endet.

... Rentiere am Strand von Hamningberg

... Rentiere am Strand von Hamningberg

Einst lebten hier w?hrend der Fischerei-Saison 6000 Menschen. Heute ist das Dorf unbewohnt. Nur in den Sommermonaten kommt ein wenig Leben zur?ck, wenn die Besitzer der Ferienh?user ihren Urlaub hier verbringen. Etwas au?erhalb des Ortes errichten wir unser Nachtlager. Gegen Abend, als wir am Strand noch nach Muscheln suchen, sehen wir in ca. 200 m Entfernung ungef?hr f?nfzig Belugawalle vorbei schwimmen. Das ganze wiederholt sich eine halbe Stunde sp?ter in umgekehrter Richtung. Wir sind vor Begeisterung ganz happy.

... Belugawale vor Hamningberg

... Belugawale vor Hamningberg

Nach zwei Tagen treffen wir in Kirkenes ein, die letzte Stadt vor der russischen Grenze. Auf einem Schild lesen wir ? M?nchen 4443 Kilometer?. Im Hafen stehen alte mit Rost ?berzogene Fischkutter deren zerfetzte russische Flaggen im Wind wehen. Russland ist nicht mehr weit. Knappe 20 Kilometer sind es noch bis zum Grenz?bergang. Wir decken uns mit Lebensmittel ein und gehen anschlie?end auf den ?rtlichen Campingplatz, um wieder mal richtig zu duschen und W?sche zu waschen. Unser Ziel f?r die n?chsten Tage ist ein kleines Dorf, namens Grense Jakobselv, welches direkt an der russischen Grenze am Eismeer liegt. Ein letztes Mal fahren wir zum Eismeer hoch, mit der Hoffnung, dass wir noch einmal bei wolkenlosem Himmel die Mitternachtssonne sehen k?nnen.

...Heiligenschein oder scheinheilig?

...Heiligenschein oder scheinheilig?

Einige Hundert Meter vor der Grenzstation Storskog, Norwegens einziger offizieller Grenz?bergang nach Russland, geht?s links die Stra?e nach Grense Jakobselv weg. Wir sind ?berrascht, dass uns so viele Fahrzeuge entgegen kommen. Denn hier gibt es nichts, au?er einer Kapelle, einem alten Pfarrhaus und ein paar H?user. Heute ist Sonntag und ein Ausflug in diese abgelegene Ecke lohnt sich allemal.

... Doppelsitzer WC, gesehen im alten Pfarrhof von Grense Jakobselv

... Doppelsitzer WC, gesehen im alten Pfarrhof von Grense Jakobselv

An der Eismeerk?ste finden wir f?r die n?chsten drei Tage einen Standplatz mit herrlicher Aussicht zum Meer. Wir machen kleine Wanderungen an der K?ste und am Flu? entlang ( in der Flussmitte ist der Grenzverlauf). Ich versuche mein Gl?ck wieder mal beim Angeln um Michaela mit einem sch?nen grossen Fisch zu ?berraschen. Ohne Erfolg!

... Raimund beim Angeln

... Raimund beim Angeln

Das Wetter ist durchwachsen. Mal peitscht uns der Wind den Regen ins Gesicht, dann sitzen wir wieder Stunden in der Sonne. Nirgends ist Norwegen deutscher als hier oben am Eismeer. Am letzten Abend sitzen wir in Lissis und Dieters ?Werkstattwagen? ein Mercedes 608D, Baujahr 1977,gem?tlich zusammen und genie?en einfach den Moment. Werkstattwagen nennen wir ihn deshalb, weil Dieter in seinem selbstausgebauten ?Motorhome? mehr Werkzeug und Ersatzteile mitf?hrt, als so manche Werkstatt besitzt. Die beiden sympathischen Weltenbummler kommen ?brigens aus D?sseldorf. Horst, ein 70 j?hriger Pinneberger der mit seinem Wohnmobil alleine in Norwegen unterwegs ist, gesellt sich ebenfalls dazu. Jeder bringt seine letzten Alkoholika mit und es wird ein lustiger und geselligen Abend.

... geselliger Abend in Lissis und Dieters "Wohnzimmer"

... geselliger Abend in Lissis und Dieters "Wohnzimmer"

Die Gasheizung pullert denn drau?en bl?st eine steife Brise von der See her. Horst erz?hlt so manch lustige Anekdote aus seinem ereignisreichen Seemannsleben. Wir sitzen bis 2.00 Uhr morgens zusammen. Dann l?sst der Wind nach und der Himmel lockert auf. Wir klettern gemeinsam auf die Felsen die sich am Strand erheben und bewundern die Natur im Glanz der leuchtenden Mitternachtssonne. Anschlie?end verkriechen wir uns in unsere Betten. Am n?chsten Vormittag fahren wir zur?ck nach Kirkenes. Lissi, Dieter und wir beschlie?en die n?chsten 550 Kilometer von Kirkenes bis zum Bottnischen Meeresbusen gemeinsam zu fahren. Die finnische Grenze ist nicht mehr weit. Die waldlose Gegend lassen wir hinter uns. Je weiter wir nach S?den kommen umso dichter werden die W?lder. An einem See schlagen wir unser Nachtlager auf.

... einer von tausend Seen

... einer von tausend Seen

Das Ganze ist schon fast ein Ritual. Fahrzeuge gerade stellen, alles herrichten f?r die Nacht, Holz sammeln, Feuer machen und dann geht?s zum gem?tlichen Teil ?ber.

... Nachtlager am Inari-See

... Nachtlager am Inari-See

Das abendliche Sitzen am Lagerfeuer ist meist der t?gliche H?hepunkt. Oft ist es weit nach Mitternacht bis wir dann rauchig in unsere ?Federn? fallen. Heute gibt es zum ersten Mal Schwammerl (Pilze) aus den umliegenden W?ldern. Waldtraud und Rudolf aus Berlin gesellen sich auch noch dazu. So bekommt jeder eine Gabel und wir essen zu sechst aus der Pilzpfanne. Pilze gibt es in den kommenden Tagen reichlich. Hier haben wir etwas mehr Gl?ck als beim Angeln.

... reichlich Schwammerl

... reichlich Schwammerl

Tags?ber Kilometer abspulen, durch dichte W?lder und an Seen vorbei. Abends wird dann meist an Seen oder Fl?ssen campiert. So geht es die n?chsten Tage weiter.

... Nachtlager am Inari-See (heiliger See der Samen)

... Nachtlager am Inari-See (heiliger See der Samen)

Kurz vor Rovanniemi halten wir am Polarkreis. Hier wohnt auch der Weihnachtsmann. Ja, der echte. Er hat sogar ein eigenes Postamt und beantwortet mit seinen Wichteln j?hrlich ?ber 500 000 Brief an Kinder in aller Welt. Was die wenigsten wissen: Der hauptberufliche Weihnachtsmann, wohnt in Rovanniemi, ist verheiratet und hat drei Kinder. ?brigens, auf Finnisch hei?t Weihnachtsmann ? Joulupukki. Zur?ck in der Dunkelheit. Die erste Nacht s?dlich des Polarkreises. Seit langem ist es die erste Nacht in der es f?r einige wenige Stunden wieder dunkel wird. Wir h?tten nicht geglaubt, dass dies so schnell geht. Am Bottnischen Meeresbusen angekommen verbringen wir gemeinsam noch zwei Tage am Meer miteinander.

... Nachtlager am Kemijoki, rechts Lissis und Dieters weinrotes "Werkstatt- und Wohnmobil"

... Nachtlager am Kemijoki, rechts Lissis und Dieters weinrotes "Werkstatt- und Wohnmobil"

Den letzten Tag gehen wir auf einen Campingplatz um zu Waschen und zu Duschen, denn daf?r wird es langsam wieder mal Zeit. Dieter der eigentlich als Schraubenschl?ssel auf die Welt h?tte kommen sollen, sucht schon seit Wochen nach einem ?Opfer? welches er mit seiner fahrbaren Werkstaat helfen kann. Endlich findet er jemand. Unserem Standplatz gegen?ber ist ein junger Schwede der verzweifelt ein paar Kilo frischen Teer aus den Radl?ufen und dem Reifenprofil seines Wagens kratzt. Dieter steht sofort bei ihm und bietet seine Hilfe an. In seinem selbstausgebautem Mercedes findet man von Dichtungen, Spezialschrauben bis hin zu Sonderwerkzeug alles. Dieter ist nicht nur ein begnadeter Schrauber sondern auch ein genialer Erfinder. Den VW K?fer eines Brasilianischen P?rchens hatte er mal unterwegs zu einem Wohnmobil umfunktioniert. Der hilfsbereite 65j?hrige hat bei seinen Reisen in Asien, Nord- u. S?damerika schon so manchem verzweifelten Globetrotter weitergeholfen. Selbst in Missionsstationen hat er monatelang sein handwerkliches K?nnen zur Verf?gung gestellt. Viele daraus entstandene Freundschaften bestehen heute noch immer, obwohl ihre Reisen schon einige Jahrzehnte her sind. Nicht selten bekommen sie Besuch aus aller Welt, erz?hlen uns die beiden D?sseldorfer. Wenn man ihren Erz?hlungen lauscht, steigt das Fernweh-Thermometer in den roten Bereich. Am letzten Abend gibt es noch mal Pilze, denn in den umliegenden W?ldern braucht man diese nicht suchen, sondern nur abschneiden. Wirklich wahr !!! Lissi und Michaela spielen eine Runde Federball, w?hrend Dieter und ich uns bei ?Dick und Doof? vor dem Laptop vergn?gen.

 ... Dieter und Raimund vergnuegen sich bei "Dick und Doof"

... Dieter und Raimund vergnuegen sich bei "Dick und Doof"

Es waren tolle Tage und Abende am Lagerfeuer mit Ihnen. Die Zeit verging viel zu schnell. Nach acht gemeinsam verbrachten Tagen f?llt uns die Trennung nicht leicht. Wir m?ssen alle weiter. Lissi und Dieter fahren weiter ?ber Schweden nach Deutschland. Wir bleiben in Finnland und sind auf dem Weg zu Matti und Elsa nach Oulainen. Matti und Elsa sind die Eltern unserer finnischen Freundin Liisa, die in M?nchen lebt.

Nun dies wars wieder mal, bis demnächst.

Viele Grüße aus dem Land der tausend (Mücken)Seen

Michaela und RaimundWe are still in the country of Lapland (Sapmi), which is a part of Norway, Sweden, Finland and the Russian Kola Peninsula. We drive from Norway to Sweden, from Sweden to Finland, from Finland to Norway again and that all in three days. Here in the North the border of this three countries are like criss cross, sometimes we don?t even know where we are right now.
See picture in German Version ? a Sami woman
Just on the bigger roads you find signs which tell us, that this is the border. Since a long time there are no more border controls at the barriers. We even gave it up to drive according to our roadmaps. The town signs are bilingual (Samisch and Norwegian/ Swedish or finish) but in the road maps there is standing a third variety. We drive along small settlements of huts and wooden houses. To call them ?villages? would be to much. Mostly they have such exotic names like Aissaroaivi or Beaivvaasgieddi. .
See picture in German version ? near Aissaroaivi
From now on we have much respect for the people living here in the middle of the forests of Lapland. Since one week we are now back again in the forests. First of all we thought: Oh how great, thousands of wonderful places to camp in the wilderness. No where any people around us. No wonder, because this country is so big, that the few tourists which are coming to the North are kind of disappear. We find a wonderful place just for us alone but five minutes later we are gone with the wind. Why, what happened? I am gone to pee, sorry normally I would not go so much into details, but here it is important, and while I am peeing three mosquito?s have been stung me on my ?backside? and at the same time about a dozen try to land on my face. Something like that I never have had in my live, not even in Thailand I had the experience, apart from the evenings but not during the daytime. Now I know, what people mean, when they say, that the inner part of Scandinavia belongs to a bloodsucking beast. But nevertheless we still have to stay in this forests, since it is still a few hunderts of kilometres to drive to the coast. And now comes the best! We have entirely shut the bus, as well the mosquito nets but it seems, that for this amount of mosquito?s even this is not enough. In the beginning we kill one after the other, but after a while we don?t have the nerves for it anymore. Next morning we wake up with about 40 mosquito?s inside the bus. The dead ones are still stuck to the windows as a kind of deterrence, but it did not work. We leave the place like a thunderstorm and drive until there is more wind around our noses because it seems that this is the only thing which the mosquito?s does not like at all. In the next bigger town we buy another mosquito net and meters of Velcro. No wonder that you can get this things easily, not even the natives like the mosquito?s. As well the reindeer are during the summer month up in the north at the coastlines, directly on the beaches.
See picture in German version? Mosquito free zone
But it?s funny, that when you talk to other tourists about mosquito?s, they pretend not to be bothered at all by them and they always just say: ?Well, you get used to it? Either they are just travelling along the coastline or they want to be cool. Funny enough that this people, which are trying to be most cool they have a kind of leprosy or are this maybe scratched mosquito stitches?
See picture in German version ? not even the mosquito?s can do something about, that we enjoy every minute here
We come back onto the road E 6 in Alta, the caravan way of the North cape driver and are part of the convoy of the motor homes, of which thousands of them are here during the summer month. To enter the most northern point, you have to pay an entrance fee. We do not even think about doing this stretch and therefore we save ourselves over 80 Euros (Entrance fee and toll for the undersea tunnel to the North cape) In Skaidi we drive to the left, direction Hammerfest. Shortly before the city of Hammerfest, there stands a model of a huge ice bear to tell everybody ?Hammerfest, the most northern city of the world? In Hammerfest, not a really nice city, we just stay for a short time. But it is interesting to sea all over reindeer. In front of shops, petrol stations and very often they even block the rush hour traffic.
See picture in German version ? Hammerfest
Near of Kvalsund we find a wonderful place to stay with a terrific view over the Fjord, where we stay a couple of days, especially to fix our new anti mosquito system. We go further through the sub-arctic landscape of the Northkinn peninsula on which a few fishing villages lie on a fissured coastline. But before that we come through a grey stone desert and this landscape has it?s own attraction. No trees to be found, no green colour at all. But if you look more close to the rocks, you realize the beauty of nature. Lichen!!! In all different colours, models and sizes.
See picture in German version ? lichen
See picture in German version ? in all colours and models
Shortly before midnight, in another ?darkless? night, we reach Mehamn, which lies directly at Sorfjorden. A simple fisher village, from which you find a lot of them here in the North. Who ever wants to see the typical construction style of North Norway will be disappointed. Russian and Norwegian troops drove out the occupying power of the Germans in autumn 1944 and nearly all of the settlements in North Norway were destroyed by the ?Politics of the burned earth?.
The street lead us another 20 km North till Slettnes tyr, where there stands the most northern mainland lighthouse of the world at 71? 05? 33?? N. The lighthouse is situated 550 km north of the polar circle and at the same latitude as the northernmost point of Alaska. We are right at the coast, covered with a few layers of pullover and jackets and watch the sun as she moves along the horizon of the Arctic ocean. Then some clouds cover the sun and the wind gets cooler. We go back to the bus in our warm beds and fall asleep immediately after a long day, till the heat of the sun wake us up again. It is already lunchtime.
See picture in German version 71? 05? 33?? N lighthouse of Slettnes
In the East of Slettness tyr lies the Varanger peninsula with the village called Berlevag. Bee line between this two settlements is just 45 km, where in-between is just the sea. To go with the car from one to the other village you have to go to Tana Bru and then crosswise over the Varanger peninsula altogether about 350 km. With that kind of streets you need for this stretch about 1 ? day. Well, time we have enough. The second possibility would be by the Hurtigruten post ship, which comes every evening at 8 pm to Mehamn and goes northbound to Berlevag. The crossing takes about 2 ? hours. We calculate which way would be cheaper for us. To go by ferry or to go by car. We don?t have to much of petrol anymore so we definitely have to go first of all to a petrol station. There are two of them here. One is out of order, the other opens ?maybe? on Monday again. So the decision is already taken out of our hands. We take the Hurtigruten to Berlevag. On the waves you can see foam. Sailors speak about rough sea. It is so foggy that we can?t even sea the coastline which is just 1 km far away. The weather don?t change even on the next day. That?s the time when our ?Mobile VW-Bus cinema? comes to action again. We look at DVD?s which we can play on our laptop. Next day the weather has changed. It is a real warm Summer day.
See picture in German version ? Berlevag
The street along the coastline leads us through a bizarre Fjord landscape, which is formed from erosion, cracked rocks and cliffs. Then in contrast we can see bays with wonderful white sand beaches, which easily can coop with the beauty of tropical beaches. In a lot of this bays along the arctic ocean we see ?Ghost villages?. Since the new street construction have been finished more and more people leave their home villages since this is a very inhospitable region.
See picture in German version ? Arctic ocean beach
Now we are coming to the east part of the Varanger peninsula. We drive the E 75, which ends in Vardoe (by the way, the beginning of the Europe street 75 starts on Crete) Vardoe lies on an island and is connected by a 2,9 km undersea tunnel with the mainland. The deepest point is 88 meters under sea level. There are nowadays living about 320 inhabitants on Vardoe. As well in Vardoe lots of people left, to live more south. As in 2001 the government of Norway announced the closing of the airport and the sea radio station, the inhabitants of Vardoe defended themselves. There would have been no more a helicopter ambulance. The next hospital to be reached is in Kirkeness, five hours by car. The town councillor resigned and gave business to the government to the 2500 km far away Oslo. From all over Norway TV camera teams came to Vardoe. The startled state chancellor of Norway did send a state secretary to Vardoe. The politician from the south thought, that the sea radio station with the name ?Vardoe Radio? is a local music station. Airport and sea radio station could stay in the end and even 30 more working places have been developed. A department for national working supervisory body have been moved to Vardoe.
From Mauri we let us bring with a small motorboat to the nearby bird island Hornoya and we arrange that he picks us up 4 hours later. The noise of the 120 000 bird couples is to hear already from a long distance. In that moment we step on the island there is an incredible smell. We pass the first hill and we know now why the smell is so bad. Towers of fecales of the birds. We leave the meal in our backpack, which we brought along with us. We don?t feel like eating at all. The pathway leads us crisscross passed the bird rock towards the lighthouse. The birds are flying in short distances over our heads. Very often we duck our heads. Thousands of birds are starting and landing at the same time from the rock without any collisions
See picture in German version ?ah, like this I have to fly, a small puffin at his flying school
All different kind of birds are living here on the bird islands. Next to cormorant, guillemot and different kind of seagulls most of the birds are puffins. Their real funny way of moving and their big coloured beak let them look like clowns. And, yes they are terrific photo models. In that moment a puffin realize that someone takes a picture of him, he poses. At least we have the feeling that they know. Very well done!
See picture in German version ? puffin
Some part of the islands are closed till the month of August, since the birds are breading. That?s the reason we do not leave the pathways. And now it happens. We both hoped, that it would not happen. Raimund walks in front of me and then he is attacked by a seagull. The seagull comes back and faces with her backside Raimunds head. Bulls eye!! Over his bald head, the neck and his pullover runs a stinky liquid. That was a neat peace of work. Not even a fighting pilot with a lot of electronic could have done better. But this was not all. The seagull comes back and attacks us with her sharp beak. Right away we move backwards out of her way. With binoculars we see know, why she attacked us so hardly. On the pathway to the lighthouse their was sitting her baby after the first flight lesson and could not move any more further. She just wanted to protect her little baby. We go back to the boat which we see already coming. The evening we spend cleaning bodies and clothes. A small street leads us about 40 km more northbound to a fishing village called Hamningberg and here the street ends.
See picture in German version? Hamningberg
Long time ago during fishing season over 6000 people used to life here. Today, the village is uninhabited. Just during the Summer month there is life again, when the owner of the holiday cottages are back to spend their vacation here. A view km outside of Hamningberg we find a wonderful place to stay for the night. In the evening, as we walk along the beach to collect shells, we can watch in 200 m distance about 50 beluga whales. We are really happy after this experience.
See picture in German version? Beluga whales at Hamningberg
After two more days we reach Kirkenes, the last town before the Russian border. On a sign we can read ? Munich 4443 km?. In the harbour a lot of Russian ships with lot of rust on it are anchored here. The Russian flags are blowing in the wind. Russia is not far away! There are just 20 km left to the border itself. We buy some groceries and drive to a nearby campground to take a shower and wash our clothes. Our destiny for the next days is a small village, named Grense Jakoselv, which lies directly at the Russian border. This will be our last time at the arctic ocean and we hope that we will have the chance to see a last time the midnight sun on a cloudless night
See picture in German version ? aureole or hypocritical?
A few hundred meters before the border Storskog, Norwegians only official border to Russia, the street turns left towards Grense Jakobselv. We are surprised that so many cars come to meet us. Because there is nothing else in that village then a chapel, a vicarage and a few empty houses. But today is Sunday and it is definitely worth a trip out here.
See picture in German version ? double seater WC, in the old vicarage at Grense Jakobselv
At the arctic ocean we find a wonderful place for the next three days to camp with terrific view over the ocean. We do small hikings along the coast and the river (in the middle of the river is the borderline to Russia. I try again to catch some fish and surprise Michaela with it, but unfortunately I am not successful.
See picture in German version ? Raimund is fishing
The weather changes a lot. Sometimes we get free showers from the rain, sometimes we sit endless hours in the sun. Nowhere is Norway more German then on the arctic Ocean. On the last day we sit comfortable together in Lissi and Dieters ?Repair truck?, a Mercedes 608D, building year 1977 and just enjoy the moment. We call it repair truck, because Dieter has in his self-made motor home more repairing gear then some of the garages would have. The nice globetrotter are living in D?sseldorf. Horst, a 70 year old man from Pinneberg, who drive alone through Norway, comes as well to sit with us. Everybody of us brings their last bit of alcohol with and it is becoming a real funny evening.
See picture in German version ? great evening in Lissis and Dieters ?living room?
The stationary heating is on since outside it is really cold. Horst tells us a lot of great stories from his time being sailor on several ocean going ships. We sit together till about 2 am and then ? the wind stopped in the meanwhile and the clouds are nearly all gone ? we walk together up to the cliffs and enjoy the marvellous view over the ocean with it?s colourful midnight sun. Then we finally go to bed. Next morning we drive back to Kirkenes. Lissi, Dieter and we decide to drive together the next 550 km towards the Gulf of Bothnia. The border to Finland is not far. We leave behind the forestless area and so more we come into Finland so more forested areas we see. At a lake we stay for another night
See picture in German version ? one of thousand lakes
It becomes a ritual. Motor homes in position, change things for the night, collecting wood, burn a fire and then the easy going life is starting.
See picture in German version?first of all comes the work
Sitting on the evenings at the campfire is the daily highlight. Mostly it is long after midnight that we find our way into our beds, smoked and tired. Today we have the first time mushrooms, picked ourselves from the forests. Waltraud and Rudolf from Berlin are joining us and so everybody just gets a fork and we all eat from the pan full of mushrooms. Well we will have mushrooms the next days more than enough. Here we certainly are more successful then with fishing.
See picture in German version ? lots of mushrooms
Every day we drive kilometre after kilometre through endless forests and lakes. In the evening we camp either at lakes or rivers. This is our schedule for the next days.
See picture in German version ?Camp at the Inari-See (holy lake of the Samis)
Shortly before Rovanniemi we stop at the polar circle. Here the Santa Claus is living. Yes, the real one. He has an own post office and answers together with his helpers year after year about 500 000 letters to all children all over the world. Most of the people don?t know the following: The Santa Claus lives in Rovanniemi, is married and has three children. By the way in the finish language Santa Claus is called Joulupukki. We are back to darkness. It is our first night south of the polar circle. It is the first night that it gets dark again, at least for a few hours per night. We did not thought, that it will be dark so soon. Back at the Gulf of Bothnia we stay together a couple more days.
See picture in German version ? Our night camp at Kemijoki, on the right side Lissis and Dieters red ?Motor home and Repair truck
The last day we camp on a campground so that we can take a shower and more necessarily wash clothes. Dieter, who actually should have been born as a screwdriver, at least found someone who needed his help. Next to us is a Swedish guy who was stucked in fresh tar. Now all over the tyres was fresh tar, which is hard to remove. Dieter is going right away to him and offers help. In his self-made motor home one can find from screws over special tools all kind of things Dieter is not only a superb mechanic as well a fantastic inventor. The VW K?fer of a couple in Brasilia he onetime did change into a functioned motor home. The sympathic 65 year old man is always ready to help. In the time when Lissi and Dieter travelled through Asia, North- and Southamerika he could help quiet often other travellers who where stucked with their motor homes. Even in mission stations he always offered his help for all kind of work. A lot of friendships have turned out of this time and they get still quiet regularly visits from all over the world. When you listen to the two, the wanderlust is getting up high into the red temperature. On our last evening together,r we eat once again mushrooms which we just picked in the nearby forests. There are plenty of them that you even don?t have to search for them just harvest them. Lissi and Michaela are playing a round of badminton, while Dieter and I are watching ?Dick and Doof? on the laptop.
See picture in German version ? Dieter and Raimund enjoy watching ?Dick and Doof?
This was a great time together with Dieter and Lissi. Time passed much to quick. After eight days together we are really sad to leave them. But Lissi and Dieter are going over Sweden back to Germany while we are on the way to Elsa and Matti in Oulainen. Elsa and Matti are the parents of our Finnish friend Liisa, which- as you know by now – lives in Munich.
Ok, that was it for now,
See picture in German version ?

Lots of greeting from the country of the thousands (mosquito)lakes.

Michaela und Raimund

Route: Schweden – Norwegen – Lofoten – LapplandRoute: Sweden – Norway – Lofoten Islands – Lapland

Dieter erzählt wie einfach das schwedische Gesundheitssystem ist. Du bist krank, du gehst zum Arzt und bezahlst die Rechnung selbst, bis zu einen Grenzwert von 900,-Euro im Jahr. Was darüber ist, zahlt der Staat. Und er schwärmt auch von der Hilfsbereitschaft der Schweden als sie hier angekommen sind. Dieter und Silvia, beide um die Fünfzig, sind letztes Jahr mit ihren drei Hunden vom Schwarzwald hierher nach Kornsj?garden – Nordschweden ausgewandert ohne ein Wort schwedisch zu sprechen und betreiben jetzt ihren eigenen Campingplatz. Nebenher f?hren sie noch ein kleines Lokal, wo Dieter – ein passionierter Hobbykoch – unter anderem badisches Sch?ufele und Vesperplatten anbietet. Ein wirklich idyllisches Pl?tzchen haben die beiden hier gefunden. Nach zwei Tagen Campingplatzaufenthalt, zum W?sche waschen und wieder mal richtig ?die Bude saubermachen?, ziehen wir weiter durch die W?lder des Nordens.

... Waelder, Fluesse und Seen

... Waelder, Fluesse und Seen

Gr?n in allen Schattierungen bestimmt ab sofort wieder unseren Reisealltag. Wir fahren vom Bottnischen Meerbusen der schwedischen Nordk?ste bis zum Nordmeer an die norwegische Nordwestk?ste. 500 Kilometer nichts als W?lder, Fl?sse und Seen.

... irgendwo in Schweden

... irgendwo in Schweden

Unmengen von M?cken besuchen uns meist in den Abend- u. Morgenstunden. Es gibt Tage da ertr?gt man sie und sie stechen nur wenig, dann wiederum gibt es Tage, da fressen sie uns regelrecht auf. Selbst die Rentiere ergreifen in den Sommermonaten die Flucht vor den ?Blutsaugern? und ziehen in die Berge oder an die K?ste. Der Blutzoll f?r die Sch?nheit des Nordens ist eben hoch.

... da hilft auch kein Mueckenspray

... da hilft auch kein Mueckenspray

Daf?r werden wir auch ab und zu mit einer Tierwelt entsch?digt, die uns etwas friedlicher gesinnt ist. Auf den Hochebenen k?nnen wir des ?fteren grasende Rentiere beobachten. Sie geh?ren zur Familie der Hirsche, sind jedoch kleiner als ihre Verwanden in Mitteleuropa.

... Rentiere

... Rentiere

Wir nehmen die E 12 bis Fosnacken und entscheiden uns dann f?r eine Nebenstrecke. Irgendwann geht die Teerdecke in Schotter ?ber. Eine staubige Angelegenheit welche sich die letzten 200 Kilometer bis zur norwegischen Grenze hindurchzieht. Kein Grenzposten, kein Schild, nichts. Pl?tzlich haben wir wieder eine Teerdecke unter den Reifen. Kaum sind wir in Norwegen angekommen, l?sst sich auch der K?nig des Nordens blicken. Direkt neben der Stra?e, drei fressende Elche. Sie lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Und so k?nnen wir Heinz doch noch das versprochene Elchfoto nachsenden.( Heinz, garantiert kein Zoo-Bild!)

... der Koenig des Nordens

... der Koenig des Nordens

Gegen Abend erreichen wir dann die K?ste am Nordmeer und genie?en nach f?nf Tagen ?Waldleben? freien Blick aufs Meer.

... endlich wieder Weitsicht

... endlich wieder Weitsicht

Zum ersten Mal auf unserer Reise werden die Temperaturen unertr?glich. Dieses Klima kennen wir eigentlich nur aus Filmen ?ber Afrika oder zuletzt von Erz?hlungen aus den Telefonaten die wir nach Deutschland f?hrten. Und das ganze h?lt schon volle f?nf Tage an. Der VW-Bus wird zur Sauna. Tags?ber suchen wir uns meist ein schattiges Pl?tzchen zur Abk?hlung.

... Abkuehlung im Gebirgsbach

... Abkuehlung im Gebirgsbach

Mit der st?ndigen Helligkeit hier oben kommen wir gut zurecht. Meist gehen wir gegen 2.00 Uhr oder 3.00 Uhr in die ?Koje? und stehen gegen 8.00 Uhr wieder auf der Matte. Der K?rper stellt sich relativ schnell um und fordert auch nicht den sonst gewohnten Schlaf. Wir fahren weiter ?ber Mo i Rana, einer h?ssliche Industriestadt, wo wir eine Bekannte von Michaela besuchen und nehmen dann weiter Kurs in Richtung Lofoten. Wir haben bereits den Polarkreis passiert. Ein Schild ? Welcome to the Arctic? weist uns darauf hin. Aber keiner von uns beiden h?tte gedacht, dass es in der Arktic so hei? ist. Die Hitze h?lt an. Gegen 0.15 Uhr erreichen wir mit dem F?hrschiff die Lofoteinsel Moskenesoya. Die Inselkette der Lofoten reicht weit ins Nordmeer hinaus. Die Berge steigen direkt aus dem Meer empor und sind mit ihrem zackigen Profil mit nichts zu vergleichen.

... im Hintergrund die Berggipfel der Lofoten

... im Hintergrund die Berggipfel der Lofoten

Hier trifft man vom Angler bis zum Bergsteiger, alles. Seit unserem letzten Besuch vor sieben Jahren hat sich in Sachen Verkehrsnetz einiges getan. Es wurden Tunnels und neue Stra?en gebaut. Dies wurde aber auch n?tig da der Touristenverkehr enorm zugenommen hat. Die f?nf gr??ten Inseln sind mit Br?cken oder unterirdischen Meerestunneln verbunden. Um die kleineren und abgelegeneren Inseln zu besuchen kann man das gut ausgebaute F?hrennetz nutzen.

... Haueser erleuchten in der Mitternachtssonne

... Haueser erleuchten in der Mitternachtssonne

Der winterliche Kabeljaufang hat nach wie vor eine gro?e wirtschaftliche Bedeutung. Aus ganz Norwegen kommen die Fischer und wohnen dann in den Rorbuer, so werden hier die Fischerh?tten genannt, die auf Pf?hle ?bers Wasser gebaut sind. Im Sommer werden diese dann an die Touristen vermietet.

... Fischerhuetten auf Sakrisoy

... Fischerhuetten auf Sakrisoy

Auch wir packen zum erstenmal unsere Angeln aus, nachdem man uns gesagt hat,
?Hier f?ngt jeder Blinde einen Fisch? , so gut bei?en sie hier. Gen?gend Ausdauer haben wir mitgebracht, nur die Fische kommen nicht .Aus frischem Grillfisch wird heute leider nichts. So holen wir uns ersatzweise Grillsteaks aus dem Supermarkt

... Tageswechsel auf Moskenesoya

... Tageswechsel auf Moskenesoya


Thomas, ein Regensburger Motorradfahrer den wir gestern kennenlernten, schaut nochmals zu einem netten Ratsch zum Morgentee vorbei und berichtet Interessantes aus unserer alten Heimat, bevor sich unsere Wege wieder trennen ( ?Thomas, wir hoffen Du bist wieder heil zuhause angekommen? ).

Thomas Bartsch aus Laub bei Regensburg auf Besuch zum Morgentee

Thomas Bartsch aus Laub bei Regensburg auf Besuch zum Morgentee

Unser Gejammer k?nnen die Wetterg?tter wohl nicht mehr ertragen. So schicken sie uns nach sechs Tagen Hitze das n?chste Extrem. Seit Tagen regnet es ununterbrochen und der Wind kommt aus allen Richtungen. Dazu kommt noch die K?lte und der Nebel. Uns wird wieder mal klar, wie abh?ngig man mit einem mobilen Zuhause vom Wetter ist. Eine ?hnliche Schlechtwetterphase haben wir noch bestens von den Shetland Inseln in Erinnerung.

... auf Vestvagoy

... auf Vestvagoy

Karen eine Norwegerin die seit ?ber 30 Jahren in Schweden lebt, haben wir auf der ?berfahrt zu den Lofoten kennengelernt. Sie ist auf der Lofoteninsel Vaeroy aufgewachsen und besucht ihre Mutter und Geschwister. Sie hat uns zum Kaffee nach Vaeroy eingeladen. Vaeroy ist die vorletzte Insel in der Lofoten-Inselkette und nur per Schiff oder Hubschrauber zu erreichen.

... bezaubernde Bergwelt / auf Moskenesoya

... bezaubernde Bergwelt / auf Moskenesoya

Das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Nach tagelangem Warten auf eine bessere Wetterlage geben wir nun auf und sagen den Besuch bei Karen ab. Die Wettervorhersage f?r die n?chsten Tage bringt keine wesentliche ?nderung. So beschlie?en wir die Lofoten zu verlassen und machen uns wieder auf den Weg in die W?lder des Nordlands, wo wir hergekommen sind. Unser n?chstes Ziel ist Lappland, welches sich ?ber die vier L?nder Norwegen, Schweden, Finnland und die russische Kola-Halbinsel ausdehnt. Von den Ureinwohnern Nordeuropas leben heute noch ca.70 000 ?ber die vier L?nder verteilt. Sie selbst nennen sich Sami, Samit oder Sameh ( zu deutsch: Samen) und ihr Land Sapmi. Sagt man zu einen Samen Lappen, ist das f?r ihn eine Beleidigung.

... Sami-Maedchen in ihrer Tracht

... Sami-Maedchen in ihrer Tracht

Die Rentierzucht hat nach wie vor eine gro?e Bedeutung in Lappland.
Nur noch wenige Samen wohnen und leben noch wie ihre Vorfahren im Lavvu (Zelt) und ziehen mit den Rentierschlitten mit den Herden mit.

... Lavvu, das Zelt der Samen

... Lavvu, das Zelt der Samen

Der heutige samische Rentierz?chter ist l?ngst mit Motorschlitten und Handy ausger?stet. Beim Zusammentrieb der gro?en Herden werden nicht selten Helicopter eingesetzt.
Rentierfelle und das Kunsthandwerk der Samen kann man an den gro?en Fernstra?en erwerben, wo sie extra in den wenigen Sommermonaten f?r die Touristen mit Ihren Zelten stehen. Auch ihre Tracht tragen sie immer seltener; meistens nur noch an Feiertagen oder bei besonderen Anl?ssen. Ausnahmen best?tigen die Regel. In Kautokeino haben wir gestern beim Einkaufen im Supermarkt zwei Frauen in ihren Trachten angetroffen.

... unterwegs in Lappland

... unterwegs in Lappland

Nun soviel aus Sapmi oder Lappland.
Das wars wieder mal von uns, bis demn?chst !!!

Raimund und Michaela

Dieter explain us how easy it is with the Swedish health system. If you are ill, you go to the doctor and pay your bill right there to the yearly limit up to 900 Euro. Whatever is over this amount the government take care about. He also goes into raptures about the people here in Sweden which are always ready to help. Dieter and Silvia (in their 50th) know what they are talking about, since they left Germany last year for good with their three dogs all the way from the Black Forest (south-west of Germany) and emigrated to Kornsj?garden in North of Sweden. They are running a campground and as well a small restaurant where Dieter, a passionate chef ? is serving specialities from the Black Forest. An idyllic place they have chosen. We stay here two days in which we do our necessary laundry and clean up our bus before we are heading North through the forests of Norway.
See picture in German version ? Forests, rivers and lakes
The colour green in all shades is mandatory again in our all day travel. We drive from the Bottnic Bay at the Swedish North coast to the North sea at the Norwegian Northwest coast. 500 km just forest, rivers and lakes.
See picture in German version ? somewhere in Sweden
Mostly in the morning or evening hours we are visited by a vast amount of mosquito?s. Some days you can cop with it and they don?t bite as much, some days you don?t know what to do. You have the feeling they want to eat all of your body. Even the reindeer flee during the summer month to the coastline or up the mountains. You have to give lots of blood for the beauty of the North.
See picture in German version ? not even mosquito spray is helping
But on the other side we see a animal kingdom which pays out a lot. Quiet often we can watch reindeer grazing on the plateaus. They belong to the family of deer but are smaller then their relatives in middle Europe.
See picture in German version ? Reindeer
We take the street E 12 to Fosnacken and decide for a side road. After a while there is no asphalt anymore just road metal. A real dusty business which lasts fort he next 200 km till the border to Norway. Here at the border there is no border guard, no sign, nothing at all. But suddenly the streets are made of tar again. And now the king of the North say hello to us. Right next to the street there are three grazing elks. Nothing on this earth can disturb them. Happily we can send Heinz after all the promised picture about an elk. (Heinz guarantee no zoo picture!)
See picture in German version ? the king of the North
In the evening we reach the coastline at the North sea and enjoy after five days forest the wide view onto the sea.
See picture in German version Finally far-sightedness
The first time since we are on the road the temperature is getting unbearable. This kind of climate we actually just know from movies from Africa or from previous phone calls back home to Germany. Already since five days it is lasting now. Our VW-Bus becomes a sauna. During the day we try to hide in the shade or at a cooler place.
See picture in German version ? Cooling down in a mountain creek
We have no problems with the constant broad daylight. Around 2 or 3 am we mostly go to bed and get up around 8 am again. The body cop with it quiet easy and does not need any more sleep. We drive further on towards Mo I Rana, a rather ugly industrial city, where we meet an acquaintance of Michaela. Then we go further direction to the Lofot Islands. We have passed the polar circle. A sign ?Welcome to the Arctic? stands here. But none of us two ever thought that it can be as hot in the Arctic. Around 0.15 am we reach with a ferry the Lofot island Moskenesoya. The island state of the Lofoten goes far out into the North sea. The mountains are rising right out of the Sea and are not to compare with any other mountain range.
See picture in German version ?in the background the peaks of the Lofoten
Here you meet any kind of outdoor people: from the fishermen to the mountain climber. Since our last visit seven years ago, a lot of things have changed, concerning the traffic net. They have build tunnels and new road layouts. Butt his was more then necessary, since the tourism have tripled since then. The five largest islands are connected with either a underwater tunnel or bridges. For the smaller ones there is a frequent ferry running.
See picture in German version ? The houses gloom in the midnight sun
Skrei (spawning cod) which is caught during the winter fisheries is the most important for the industry. Fishermen from all over Norway take part in the Lofot Fisheries and stay for this time in fisher huts which are called Rorbuer and build on wood into the sea. In Summertime this Rorboer are rented to the Tourists.
See picture in German version ? Fisher huts on Sakrisoy, water like in the South pacific
As well we try to fish after everybody told us ?that even the blinds would catch fish right away?. Perseverance we brought with us along, but still we have to go after a good while into a supermarket to have some steaks instead of fish for our barbeque.
See picture in German version ? on Moskenesoya)
Thomas, a biker from Regensburg, him we met yesterday, comes in the morning for a cup of tea and tell us the last news from our ?old? native town, before he leave us again. (?Thomas, we hope you did got save home again?)
See picture in German version ? Thomas from Regensburg
The weather god can?t hear our moaning and groaning anymore about the heat. So therefore after six days we get from one extreme into the other. Since a couple of days now it is raining cats and dogs and the wind comes from every direction. On top of it it?s cold and misty. We realize how difficult it can be ? weather wise -, to call a bus our home since we still can remember the bad weather from the Shetland Islands.
See picture in German version ? on Vestvagoy
We meet Karen on the ferry from Bodo to the Lofoten islands, a native from Norway, which leaves already over 30 years in Sweden. She grew up on the island of Vaeroy and is on the way to visit her mother and two brothers. Karen did invite us for a cup of coffee when we would come over there. The island of Vaeroy is the last island of the Lofoten and just to reach either by ferry or helicopter
See picture in German version ? fascinating mountain range
The weather is not getting better at all. After a few days, in which we thought it will change we decide to continue our travel and phoned Karen to tell her that unfortunately we can not manage to come. We travel further up north into the forests of the Northland where we came from, a week ago. Our next destination is Lappland, which stretches over four countries: Norway, Sweden, Finland and the Russian Kola peninsula. About 70 000 people of the natives of North Europe are still living all over this four countries. They call themselves Sami, Samit or Sameh and the country itself Sapmi. By the way, it is an insult to call the people of Lappland: Lappen.
See picture in German version ? Sami-girl in her traditional dress
The breeding of reindeers is still one of the main income of Lappland. But just only a few Sami still live like their ancestors in Lavvu (tents) and wander around with their reindeer from place to place.
See picture in German version ? Lavvu, the tent of the Samish people
The modern breeder of reindeer is doing his work with a motor slide and always having a cell phone with him. As well helicopters are of big help when they get the reindeer together. Fur of Reindeer and other handcraft you can buy all over Lappland on the main traffic roads. Some of the Samish people are living during the summer month in tents right next to the streets and while they are selling their goods they even wear their old traditional dress. This dresses are nowadays just worn on festivity days or on big meetings. But there are exceptions to the rule. In Kautokeino we saw yesterday at the supermarket two women with their traditional dresses.
See picture in German version ? somewhere in Lappland
Well that was it again from us from Lappland
Till next time

Raimund and Michaela